Wort für Wort, Antwort im Akkord!<br/> O.P’s. Infotorium IV
on Apr 21

D. L. aus F. – Ich bin Zoologe Fachgebiet Murmeltier Forschung in Steppe und Gebirge. Die Lebensräume und Rückzugsgebiete der empfindlichen Nager sollten ungestört bleiben. Deren Infarktrisiko steigt in umgekehrtem Verhältnis zu ihrem Fortpflanzungsverhalten, so dass ganze Populationen zu verschwinden drohen. Solches Eindringen, wie in Story III beschrieben, nämlich: Lärmbelästigung anwohnender alpiner Erdhörnchen durch vorbeistreifende Freimusikanten, kann meinen Beifall nicht finden, und verdiente sicher nur all zu recht das erwähnte schrille Pfeifkonzert.
 

Wie lautet bitte die Frage?

 
 
 
S.W. aus R. – Warum ist die Stundenanzahl freimusikantischer Außeneinsätze auf mindestens 60 Stunden festgelegt? Die Schwelle erscheint mir doch ziemlich hoch. Wäre nicht auch eine Anwartschaft ´´light´´mit weniger Stunden denkbar, um den Einstieg zu erleichtern?
 

Die Schwelle ist niedriger als Du denkst, denn Du bist automatisch Anwärter mit der Bereitschaft zur Mitgliedschaft. Die Vollmitgliedschaft zum Freimusikanten aber ist kein Diät- Getränk und keine Flat- Rate. Die Ehre der Vollmitgliedschaft erwirbt sich der Anwärter durch Einsatz, Hingabe und Beständigkeit, auch sonst sehr erstrebenswerte Eigenschaften. Wer aber diese Hürde scheut, bleibt automatisch Anwärter. Wir bleiben in Verbindung.

 
 
 

M. D. aus R – Was ist mit der Orange- Jeans aus Story III ? Gern würde ich diese für meine Sammlung von Andenken anonymer Berühmtheiten erwerben. Ihr Beinkleid fügt sich ausgezeichnet ein in meine Kollektion fabelhafter Stücke ungenannter Künstler, deren Werden und Wirken, Leben und Werk als in der Zeit verschollen gelten.
 

Diese unauffällige Schar von Vergessenen scheint mir eine gute Gesellschaft. Bestimmt sind manche künstlerisch höher und weiter hinauf gelangt oder haben mehr gelitten als ich. Nur schwierig für den eifrigen Sammler, seine Auswahl zu treffen- bei dem Angebot. Aber meine Hose geb´ ich nicht her. Wie wäre es mit einem Notenblatt?

 
 
 
W.D.aus R. – Story IV hat mich nachdenklich gemacht. Was kann ich tun, um den nachkommenden Menschen nicht nur Müll zu hinterlassen?
 

Du kannst etwas schaffen, das Deine persönliche Prägung trägt. Das in Verwirrung und Einsamkeit Trost und Zuversicht spenden kann, etwas , das die Menschen miteinander verbindet. Erstelle und kaufe keine Wegwerf-Produkte.

 
 
 
H.R. aus B. – Wovon lebt eigentlich James Peterman? Wir, die Freunde der Freimusikanten sind dankbar für seine unentgeltliche Web- Seite ohne Fallen und Hinterhältigkeiten. Aber der Mensch lebt nicht nur vom Geist allein, oder? Meine Banker Kollegen und ich wollen nicht nur als Verursacher von Geldentwertung und Wirtschaftskriese, sowie als Sieger im Bonus Wettlauf den peinlichen Ruhm bestätigen, der uns anhaftet. Viel lieber möchten wir uns mit der Unterstützung einer verdienten Künstlerpersönlichkeit in positiver Erinnerung halten. Auch ist uns die Investition in einen Kunstmarkt mit später zu revidierender, überbewerteter, minderer Modekunst zuwider. Ein unabhängiger, eigener Kopf, bei dem Neues wie vertraut und Bekanntes erfrischend anders klingt, erscheint uns daher eher geeignet, unsere Vorstellung zu repräsentieren. Was alle Welt hoch lobt, kann nicht unsere Wahl sein. Deshalb kommen wir auf Sie, Herr James Petermann. Bitte teilen Sie uns Ihre Bankverbindung mit. Wir überweisen Ihnen umgehend eine wohlverdiente Subvention als Anerkennung Ihrer Arbeit, die allein aus ´´Herz, Grips und Sitzflesch´´ entsprungen, den Menschen dient. Wir gratulieren.
 

Bin gerührt hier meine Daten: Bellacorda Bank, Ruhraue 3. von rechts.

 
 
 
R. R. aus B. – Gern würden meine Freundinnen und ich einmal den legendären James Petermann persönlich kennenlernen. Seit Monaten durchstreifen wir rasterhaft Wälder und Grünflächen der Gegend in der Hoffnung, ihm zu begegnen, seiner Musik zu lauschen und ihn mit selbstgekochten Leckereien zu erfrischen. Wo können wir Sie finden?
 

Morgen um 15.00 Uhr an der alten Brücke, auf der Wiese, hinter dem Haselstrauch, neben dem Bach, in der Nische, über dem Ufer, unter der Linde, vor dem Hohlweg, zwischen den Weiden. Freu mich schon.

 
 

Wer fragt, der lügt nicht.


Rar aber wahr, J. P. stellt klar.

sunset

Für weitere Fragen steht James Peterman gern ein andermal zur Verfügung.